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FAQ Staubbindemaschine




Wie wird Staub gebunden?

Staub ist die feine Verteilung fester Stoffe in der Luft, die durch mechanische Prozesse oder Aufwirbelung entstanden sind.

Der durch die Staubbindemaschinen erzeugte Wassernebel, befeuchtet den Staub und beschwert ihn. Durch die Gewichtszunahme sinken die Staubpartikel schnell zu Boden.



Hängt die Wirkung der Staubminderung von der Größe der Wassertropfen ab?

Ja. Zu große Wassertropfen, wie sie etwa mit einem Wasserschlauch erzeugt werden, haben einen geringeren Bindungsgrad. Die verfügbare Oberfläche ist kleiner und die Tropfen sind schwerer. Damit schweben sie nur kurze Zeit in der Luft, was die Möglichkeit der Staubbindung deutlich verringert.

Sehr kleine Wassertropfen (z.B. Dampf) hingegen, haben zwar einen höheren Wirkungsgrad, sind aber stark Windabhängig und können von der Turbine nur schwer geschleudert werden. Die Wahl der idealen Tropfengröße hängt von der jeweiligen Anwendung ab.

Für ein optimales Staubmanagement ist die Möglichkeit zur Wahl der Tropfengröße also unabdingbar.



Wie viel Wasser verbraucht die Staubbindemaschine?

Der Wasserverbrauch einer Staubbindemaschine kann je nach Bedarf eingestellt werden.

Bei einem Abbruch werden im Normalfall 40 bis 70 l/min eingesetzt. Das entspricht etwa einem Zehntel des Wasserdurchsatzes eines bei Abbrucharbeiten bislang eingesetzten C-Schlauches.

Für Recycling-Anwendungen sind 15 bis 30 l/min ideal. Der somit erzeugte Wasserniederschlag von weniger als 1 mm pro Stunde erzeugt keine Pfützen am Boden, benässt das Material nicht und ändert sein Gewicht nicht.

Seltenere Fälle (z.B. Materialauswaschung) erfordern größere Wasserdurchsätze, die die Staubbindemaschinen von TechnoAlpin ebenfalls gewährleisten können.



Erzeugt eine Staubbindemaschine bei Minusgraden Schnee?

Die Staubbindemaschinen von TechnoAlpin erzeugen bis zu -10 °C Lufttemperatur weder Eistropfen noch Schnee (dafür wären ein zusätzlicher Luftdruckkompressor und Nukleatoren-Düsen erforderlich). Staubbindemaschinen können also auch bei Minustemperaturen zur Kontrolle der Staubemission eingesetzt werden.



Worin unterscheidet sich eine Staubbindemaschine von einem Schneeerzeuger?

Staubbindemaschinen arbeiten mit axial angeordneten in der Turbine eingebauten Düsen. Diese erzeugen ein lineares Sprühbild, womit größere Wurfweiten mit kompakten Turbinen und geringerem Stromverbrauch möglich sind.

Zusätzlich arbeiten die Staubbindemaschinen mit Druckerhöhungspumpen. Dadurch tritt das Wasser als feiner Wassernebel aus den Keramikdüsen aus und erzeugt so einen optimalen Staubbindungseffekt.